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Schwan: Zwei Neueröffnungen in einem Monat

Schwan hat Verstärkung bekommen: Binnen einer Woche haben Kerstin Rapp-Schwan und ihr Mann Martin Rapp zwei weitere Betriebe eröffnet. Der neue Düsseldorfer Schwan hat in Pempelfort, in den Räumen des ehemaligen Szene-Italieners Caruso, sein Zuhause gefunden. Der andere Schwan ist mitten in Neuss gelandet und somit der erste Betrieb des Gastronomen-Ehepaares außerhalb der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Wie seine Geschwister am Burgplatz und in Derendorf zeichnet sich der neue Schwan in Düsseldorf-Pempelfort durch gemütliches Wohnzimmerflair aus. Dunkle Holzböden und -bänke, Kristalllüster, Spiegel und Familienfotos verleihen dem Lokal unkomplizierte Wohlfühlatmosphäre. Mit 70 Plätzen (plus 30 Outdoor-Plätze) ist es etwas kleiner als seine Vorgänger. Doch der Standort im quirligen Pempelfort sei optimal, sagt Martin Rapp, der auch die Inneneinrichtung beider Betriebe gestaltete. „Innerhalb von sechs Wochen haben wir hier umgebaut.“ Schon kurz nach dem soft opening habe das Lokal die Herzen der Gäste erobert. Investiert wurden rund 200.000 €.

Eine Top-Lage hat auch der Schwan in Neuss: Dort ist das Ganztageskonzept (Café-Heimat-Restaurant) mitten auf dem Marktplatz, in die Räumlichkeiten einer ehemaligen Bank eingezogen. Über eine Mio. € flossen in die Umnutzung des Standortes, der mit energieeffizienter Technik ausgestattet wurde. Etwa 120 Gäste finden innen Platz, hinzu kommt eine große Außengastronomie mit nochmals 250 Sitzplätzen. Rund 35 Mitarbeiter kümmern sich unter Leitung von Sarah Pesch um das Wohl der Gäste. Die langjährige Schwan-Mitarbeiterin kennt alle Schwäne und war zuletzt im Schwan im Stilwerk. Den XXL-Standort an der Düsseldorfer Grünstraße (knapp 200 Sitzplätze) hatten die Gastronomen im Frühjahr nach mehr als zehn Jahren verlassen, dort übernimmt Café Extrablatt demnächst das Ruder.

Das gastronomische Konzept ist in allen vier Schwänen vergleichbar und spricht eine breite Zielgruppe an. Morgens gibt es Frühstück, mittags eine wechselnde Karte mit saisonalen, regionalen Gerichten, nachmittags Kaffee und Kuchen. Abends stehen Bier, Wein und Cocktails und natürlich auch die Lieblingsgerichte aus Oma Käthes Küche auf dem Programm. War der Schwan in seinen Anfängen stark kneipenlastig, so entfällt heute rund die Hälfte der Umsätze auf Speisen. Vor allem Frühstück (wochentags ab 4,95, sonntags großes Buffet ab 11,95 €), die „Schwanitzel“ (ab 10,85 €) sowie Gerichte aus Oma Käthes Küche und Salate (ab 7,95 €) laufen gut. „Der Schwan ist flügge geworden“, erklärt Kerstin Rapp-Schwan. „In lehr- und ereignisreichen Jahren konnten wir unser Konzept der traditionellen deutschen und internationalen Küche mit dem schwan-eigenen Wohlfühlambiente ständig ausfeilen und verbessern. Wir wissen heute genau, welche Örtlichkeiten unser Konzept am besten erlebbar machen.” Zuwachs ist nicht ausgeschlossen. „Voraussetzung für weitere Schwäne sind passende Nachbarschaften”, so die beiden Gastronomen.

www.schwan-restaurant.de

Ulla Dammer

26.04.2013



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