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Messe: fish international im Februar

Digitalisierung und Island: Für diese beiden Themen will die Deutsche See GmbH aus Bremerhaven das Publikum der nächsten fish international in der Messe Bremen interessieren.

Die fish international ist Deutschlands einzige Fisch-Fachmesse und Treffpunkt der Branche und öffnet vom 25. bis 27. Februar 2018 ihre Türen zum 30. Mal. Zeitgleich finden die GASTRO IVENT und die Hausmesse der Fleischer-Einkauf AG statt. „Wer Kontakt zur deutschen Fischwirtschaft aufnehmen will, kommt zu uns“, umreißt Hans Peter Schneider im Vorfeld der Messe die Bedeutung der fish international. Das schlage sich etwa in mehreren Gemeinschaftsständen nieder wie denen der Niederlande, Dänemarks und Estlands, so der Geschäftsführer der Messe Bremen & ÖVB-Arena. Auch diverse Firmen aus China, Peru oder der Türkei präsentierten sich erstmals in Bremen.

Die Messe rücke 2018 zum Beispiel neuartige Produkte wie norwegischen Matjes oder tiefgefrorene Seafood-Salate in den Mittelpunkt und mache Fisch in der Räucherkiste bei Verkostungen erlebbar. Zudem baue sie ihren Schwerpunkt Aquakultur weiter aus, diesmal mit dem Workshop SCOPE zu vier Themen: Best-Practice-Beispiele für Kreislaufanlagen, Salmoniden, Shrimps und Tierwohl. „Zur Attraktivität der Messe trägt auch die GASTRO IVENT in den angrenzenden Hallen bei. Viele Händler bekommen hier für ihre gastronomischen Angebote neue Impulse“, so Schneider.

Zu den Anbietern besonderer Produkte gehört die Deutsche See GmbH als hiesiger Marktführer für Fisch und Seafood. In Bremen will das Unternehmen isländischen Fisch in den Mittelpunkt rücken. „Die dortige Fischwirtschaft arbeitet erwiesenermaßen nachhaltig“, nennt Hartwig Retzlaff, als Geschäftsführer für ein Ein- und Verkauf zuständig, einen der Gründe. Neben Klassikern wie Kabeljau bekomme man zudem attraktive Arten wie Steinbeißer oder Rotbarsch. „Die Isländer züchten inzwischen auch Lachs – den Lieblingsfisch der Deutschen – und sind da sehr fortschrittlich unterwegs.“

Auf der Messe werde die Deutsche See zudem ihre Digitalisierungsstrategie vorstellen. Ein Teil davon ist der Online-Shop für Endverbraucher, der seit drei Jahren besteht. Die Ware von Förde Garnelen ist ebenfalls online verfügbar – Shrimps aus einer kleinen Kreislaufanlage bei Kiel. Ab 2019 soll eine in Planung befindliche Anlage zunächst 50 Tonnen liefern. Grundsätzlich führe an landgestützter Aquakultur kein Weg mehr vorbei, wolle man den Fischbedarf langfristig decken. „Der Ausbau ist bei uns aber schwierig“, sagt Firmenchef Dr. Bert Wecker – trotz des 2014 erarbeiteten Nationalen Strategieplans Aquakultur und entsprechender Fördermittel. „Die werden kaum abgerufen, etwa weil die Genehmigungsverfahren so kompliziert sind.“

www.fishinternational.de
07.12.2017, DD - Redaktion food-service / gv-praxis




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