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Schulverpflegung Mecklenburg-Vorpommern punket mit Vital-Menü

In 40 Schulen und 30 Kitas von Mecklenburg-Vorpommern (MV) haben Vital-Menüs Einzug gehalten. In der Projektphase von März bis Mai 2012 hat der Caterer uwm Kulinaria aus Demen 63.034 der Menüs aus regionalen Produkten verkauft.

Dieses erste Resüme hat Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern (AMV) gemeinsam mit Minister Harry Glawe nach der Projektphase gezogen. Der Verein hatte sich 2009 auf die Fahnen geschrieben, Schülern ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen aus regionalen Produkten anzubieten. Dazu wurde in Kooperation mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung in MV und dem Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern ein Netzwerk gegründet, an dem neben dem Caterer uwm Kulinaria noch die AOK Nordost, Kraftverkehr Nagel und das Zentrum für Lebensmitteltechnologie Mecklenburg-Vorpommern (ZLT) beteiligt sind.

Inhalt des Projektes war die Entwicklung, Erprobung und Einführung von kindgerechten, gesunden, schmackhaften und wirtschaftlichen Mittagsmenüs für Schüler unter Verwendung regionaler Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern. Dafür wurden insgesamt 23 Gerichte entwickelt, neun davon vegetarisch, neun Fleisch- und fünf Fischgerichte. "Es war vor allem wichtig, die Vorlieben und Abneigungen der Schüler zu berücksichtigen", sagt AMV-Geschäftsführerin Jarste Weuffen. Die Produkte dafür kommen von 27 regionalen Lieferanten.

Die Erfahrungen aus der Projektphase zeigen, dass die herkömmlichen Renner der Kinder auch bei den Vital-Menüs ganz oben stehen: Räuberschnitzel an Vollkornnudeln mit Tomatensoße und Gekochte Landeier in leichter Senfsoße mit Petersilienkartoffeln und Rote-Bete-Salat. Auf Platz drei folgt ein Gericht, das von der Neue Pommersche Fleisch- und Wurstwaren GmbH in Pasewalk  eigens für die Vital-Menü-Linie entwickelt wurde: Pommersche Hackbällchen mit Karottenraspeln. An den von uwm Kulinaria belieferten Schulen und Kitas haben Vital-Menüs inzwischen einen Anteil von 21,6 Prozent. Bei insgesamt fünf angebotenen Menülinien werden sie damit leicht überproportional nachgefragt. Für Jarste Weuffen ist das umso bemerkenswerter, da Vital-Menü bei einer Preisspanne von 2,20 bis 3,60 Euro "nicht im Billigsektor angesiedelt ist".

Das Projekt, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, sorgt inzwischen auch für bundesweite Resonanz. 13 Bundesländer haben bereits ihr Interesse an den Vital-Menüs signalisiert. 54 Caterer, darunter Dussmann, Sodexo und Dodenhof sowie weitere 60 Schulen in MV haben die Rezeptsammlung angefordert. Zwei weitere Caterer in MV haben Interesse an der Einführung bekundet. 

www.mv-ernaehrung.de

 
11.06.2012, SI - Redaktion gv-praxis



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