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Branchen-Award: Hamburger Foodservice Preis 2012 für Kofler & Kompanie, L’Osteria und Tim Mälzer

Sie waren die Helden des gestrigen Abends: KP Kofler für Kofler & Kompanie, Klaus Rader und Friedemann Findeis für L’Osteria sowie Tim Mälzer, als Persönlichkeit geehrt - die strahlenden Gewinner des diesjährigen Hamburger Foodservice Preises. Im prall gefüllten Ballsaal des Grand Elysée in Hamburg wurden sie von der versammelten Branchenelite gefeiert – mit gutem Grund. Jeder in seinem Aktionsfeld steht für herausragende unternehmerische Leistungen mit weitreichender Strahlkraft in und außerhalb der gastronomischen Sphäre.

Vor mehr als 450 geladenen Gästen ging die Zeremonie der Preisverleihung über die Bühne, gefolgt von der legendären After-Show-Party. Das diesjährige Sieger-Trio illustriert einmal mehr die Spannbreite des Erfolgs in dieser Branche – von Fullservice-Gastronomie italienischer Machart bis zum komplexen Spielfeld Event-Catering. Wegweisend über die konzeptionelle Dimension hinaus: Tim Mälzers multimediales Engagement zur Popularisierung guter Küche – speziell in der jungen Generation.
Die Gewinner des Hamburger Foodservice Preises 2012 im Überblick:
  • Kofler & Kompanie, Berlin

Im Marktsegment Event-Catering hat Kofler & Kompanie, 1991 gegründet, in den letzten Jahren sein Profil als Spitzenplayer immens geschärft und seinen Aktionsradius auch international stetig ausgebaut. Das Unternehmen generierte 2011 mit mehr als 200 festen Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 41 Mio. Euro. Spitzenrestaurants und charakterstarke Locations unterfüttern das Catering-Geschäft mit Schwerpunkt Sport Hospitality. Highlight hier: die Bestperformance bei der Fußball-WM in Südafrika.
Unternehmer Klaus Peter Kofler hat mit radikalem Qualitäts- und Innovationsanspruch, aber auch strategischem Geschick und intelligenter Kommunikation seine Marke in Pole Position gebracht. Bestes Beispiel für kreatives, effektvolles Marketing: Benchmark-Events in eigener Sache. Der Modebranche nachempfundene Pret A Diner-Shows präsentieren seit 2004 zweimal jährlich die neuesten Food-Kollektionen des Unternehmens. Inzwischen machen die Pret A Diner-Events als öffentlich zugängliche Pop-up-Restaurants Furore. Das Motto: Demokratisierung von Luxus.
  • L’Osteria, München

Italianità authentisch und zugleich zeitgeistig interpretiert: Mit ihrer 1999 gegründeten Fullservice-Formel haben sich Klaus Rader und Friedemann Findeis in die klassische Domäne italienischer Betreiber gewagt. Und das mit außerordentlichem Erfolg. 2011 erzielte die Marke mit elf Betrieben in Deutschland Netto-Erlöse von 23,3 Mio. Euro. Die Produktwelt wird dominiert von den Italo-Klassikern Pizza & Pasta, ergänzend: Salate, Antipasti, Desserts. Alles in der offenen Küche frisch produziert – bis hin zum Pizza- und Pasta-Teig. Allein Pizza steht für 40 % der Gesamterlöse.

Das Core-Produkt kommt grundsätzlich in Übergröße daher – plakative Preis-/Leistungs-Botschaft. So preiswürdig wie profitabel, hochgradig systematisiert, doch mit individueller Ausstrahlung und auch dank lässigen Wohlfühlambientes für nahezu alle Alters- und Einkommensklassen attraktiv: Mittlerweile stellt das höchst breitentaugliche Konzept seine Leistungs- und Anziehungskraft neben Innenstadt-Locations auch an drei Freestander-Standorten unter Beweis. 70 % Stammgäste in den Betrieben der Marke sind ein eindrucksvolles Statement.
  • Tim Mälzer, Hamburg

Ein veritabler Popstar der Branche, ist Tim Mälzer in vielem das Pendant zum Engländer Jamie Oliver. Ein Nonkomformist, der lässig und lauthals Konventionen bricht, damit medial brilliert und vor allem die junge Generation fasziniert. Sie für Kochen, gutes Essen und Gastronomie – auch als Berufsfeld – einnimmt. 2002 eröffnete der gelernte Koch das erste eigene Restaurant in Hamburg, ein Jahr später begann seine steile Fernsehkarriere. Mit Sendungen wie ‘Tim Mälzer kocht’, mit unkonventionellen Kochbüchern, Roadshows und TV-Dokus verfolgt er sein Anliegen: gute Küche vereinfachen, für jedermann gelingsicher machen, generell das Bewusstsein für bessere Ernährung fördern.

Nebst eigener Fernsehproduktionsgesellschaft fungiert das 2009 gemeinsam mit Partner Patrick Rüther eröffnete Restaurant Bullerei im Hamburger Schanzenviertel als unternehmerischer Anker. Klassisch-neudeutsche Küche in locker-legerem Ambiente und die Me-Brand Mälzer im Hintergrund – kultverdächtig. Die Formel wurde denn auch auf Anhieb zum Renner: Das mehrstufige Konzept mit 160 Sitzplätzen erzielte 2011 stattliche rd. 6 Mio. Euro Netto-Umsatz.

Was die drei Preisträger auszeichnet: beispielhaftes Out-of-the-Box-Denken, kulinarische Kreativität und Inszenierungskunst bei Kofler & Kompanie. Im Fall L’Osteria die perspektivenreiche Beweisführung, dass Marke und System dem typischen Italiener höchst erfolgreich Paroli bieten können. Tim Mälzer gelang es, zur Identifikationsfigur für die Internet-Generation zu werden – zum Nutzen der Branche insgesamt, als Gastgeber wie Arbeitgeber.

So illustrieren die ausgezeichneten Protagonisten dieses Jahres beispielhaft die Innovationskraft der Profi-Gastronomie und ihre Schrittmacherfunktion für den gesamten Außer-Haus-Markt.
Es gilt: Für die Auszeichnung kann man sich nicht bewerben, die Wahl ist Sache der hochkarätig besetzten Fachjury. Ihr Augenmerk gilt Leistungen, die Maßstäbe setzen und zur nachhaltigen Branchen-Profilierung beitragen – national wie international. Betrachtet wird die gesamte gastronomische Bandbreite von Fast Food bis Fine Dining.

Stifter der renommierten Branchenauszeichnung ist der Deutsche Fachverlag, Frankfurt am Main, Herausgeber der Wirtschaftsfachzeitschriften food-service und FoodService Europe & Middle East sowie zahlreicher weiterer führender B2B-Publikationen. Seit 1983 bis heute wurden insgesamt 90 Unternehmen und Persönlichkeiten der professionellen Gastronomie mit dem Hamburger Foodservice Preis gewürdigt, darunter auch herausragende Individualkonzepte und zahlreiche internationale Preisträger. In der Hall of Fame versammelt: Namen wie McDonald’s oder Gerd Käfer, der Europa-Park Rust, Sir Terence Conran, Pret A Manger, Vapiano, Restaurant Hiltl Zürich, die Gastronomie der Autostadt Wolfsburg, Wagamama, Marché International, die Sansibar auf Sylt, Roland Kuffler sowie Zuma/Roka.

www.cafe-future.net

10.03.2012, MW - Redaktion food-service




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