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Lekkerland: Vertrag mit Shell verlängert

Lekkerland hat mit der Mineralölgesellschaft Shell eine Vertragsverlängerung vereinbart. Der internationale Rahmenvertrag für alle Länder, in denen der Großhändler aktiv ist, läuft über fünf Jahre und umfasst die Belieferung von mehr als 2.500 Tankstellen.

Dies berichtet die Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe). Teilweise unterstützt Lekkerland den Mineralölkonzern auch beim Category Management oder bei der Weiterentwicklung des Foodservice-Angebots.

Für den auf Tankstellen fokussierten Großhändler ein überaus wichtiger Deal, schließlich ist Shell den Angaben zufolge der größte Kunde für die Frechener, die insgesamt rd. 12,5 Mrd. € Umsatz einfahren und des ebenfalls bedeutenden Kunden Aral Deutschland verlustig gegangen sind: Aral stellt bis Mitte 2018 auf Rewe als Lieferanten um. Das Geschäft mit Aral hatte zuletzt knapp 9 % der Lekkerland-Erlöse repräsentiert.

Patrick Steppe, neuer CEO bei Lekkerland, seitdem Michael Hoffmann im vergangenen Sommer den Posten geräumt hatte, erklärte gegenüber der LZ, er rechne trotz Verlust des Aral-Geschäftes mit einer stabilen Umsatzentwicklung für 2017. In den ersten Monaten des Jahres sei ein Erlösplus erwirtschaftet worden, obwohl mittlerweile 72 Aral-Tankstellen auf das Format Rewe To Go umgeflaggt wurden.

Derweil nimmt der Wettbewerbsdruck aus dem LEH im Tankstellengeschäft zu. So testet Shell Deutschland seit 2016 Frischeprodukte des niederländischen Filialisten Albert Heijn. Hier ist Lekkerland jedoch als Logistiker und bei der Bestellabwicklung mit im Boot.

Steppe, zuvor Vertriebsvorstand bei Lekkerland, kündigte gegenüber der LZ an, an der von ihm mit erarbeiteten Strategie 'Convenience 2020' festhalten zu wollen. Dahinter steht massive Arbeit an den Strukturen des Unternehmens, um sich für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen. Tankstellen - aktuell stehen sie für 51 % der Erlöse - sollen weiterhin im Fokus stehen. Hier testet Lekkerland derzeit an zwei Standorten (Esso, Aral) neue Konzeptmärkte unter dem Label Frischwerk mit dem Ziel, verstärkt Retail-Kompetenz im eigenen Haus aufzubauen.

Auf Systemkunden entfallen 33 %, auf Regionalkunden wie Kioske 16 % der Umsätze. Zu den Systemkunden zählt unter anderem Starbucks Deutschland. Weiteres Potenzial sieht der CEO bei Schnellrestaurants und denkt dabei beispielsweise an auf „junge, dynamische Filialisten“.

www.lekkerland.de



21.04.2017, MW - Redaktion food-service / gv-praxis



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