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Kaffee/Kakao: Fairchain ist mehr als Fairtrade

Eine Reihe junger Start-ups ist angetreten, die Wirtschaftsbeziehungen zu Entwicklungs- und Schwellenländern noch fairer zu gestalten als es bislang etwa das Fairtrade-Siegel verspricht.

Während im Fairtrade-Handel in der Regel die Rohstoffe aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert und dort weiterverarbeitet werden, steht hinter Fairchain die Idee, den gesamten Produktionsprozess von Waren im Herkunftsland anzusiedeln. Damit steige die Wertschöpfung im Produktionsprozess auf Seiten der Erzeuger von rund 15 Prozent im herkömmlichen Handel auf bis zu 50 Prozent.

„Im Kaffeehandel endet die Teilhabe der Kaffeebäuerinnen und –bauern in der Regel mit dem Export der rohen, ungenießbaren Bohne. Wir unterstützen unsere Partnerkooperative dabei, den Kaffe auch zu rösten und zu verpacken. Das schafft Arbeitsplätze und eine erweiterte wirtschaftliche Infrastruktur vor Ort sowie echte Teilhabe, besser als jede Spende“, sagt Xaver Kitzinger, Gründer von Kaffee-Kooperative.de, die fertig gerösteten Spezialitätenkaffee aus Ruanda importiert.

Im Bereich Schokolade steht Fairafric für das Fairchain-Konzept. Das Deutsch-Ghanaische Sozialunternehmen produziert Schokolade in Ghana. Im Vergleich zum Export der Kakaobohnen verfünffacht Fairafric das Einkommen Afrikas pro Tonne Kakaobohnen auf mehr als 10.000 US-Dollar.

www.kaffee-kooperative.de


20.03.2017, SI - Redaktion food-service / gv-praxis



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