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München: LaBaracca im Probelauf – Top-Tage mit über 10.000 EUR Umsatz

Bis zur offiziellen Inauguration sind es noch wenige Tage. Wenn am 16. Juni das Grand Opening gefeiert wird, hat das jüngste Projekt von Vapiano-Gründer Mark Korzilius seine ersten Gehversuche bereits hinter sich: Seit rd. vier Wochen steht LaBaracca am Münchner Maximiliansplatz jedermann offen. Der 700-qm-Betrieb spielte an Top-Tagen während der Soft-Opening-Phase bereits mehr als 10.000 EUR Umsatz ein.

„Ausgesprochen viel Lob bekam bisher die Küche“, berichtet Korzilius, gemeinsam mit Patrik Jaros (Küche) und Cosimo Gericke (Wein) Betreiber von LaBaracca. „Bei deutlich höheren Durchschnittsbons als erwartet.“ Wichtige Botschaft für die Macher, offeriert doch LaBaracca ausschließlich auf Vorspeisenformat abgespeckte Portionsgrößen – was der Gast einer Trattoria nicht unbedingt erwartet.

Auch das neueste Konzept-Kind von Querdenker Korzilius konfrontiert den Gast mit mancherlei Traditionsbrüchen: italienische Trattoriaküche gepaart mit innovativen Hightech-Features. Check-out-System und Mixed Service, gestützt durch ein E-Menu an jedem Sitzplatz, machen den Unterschied.

Dass die dazu erforderliche komplexe IT-Installation im Echtbetrieb auf Anhieb laufen würde wie geschmiert, diese Hoffnung hat sich zwar nicht erfüllt. Bis nächste Woche soll das System jedoch verlässlich stehen, ist Korzilius zuversichtlich. Auch wenn die Hütte an dieser Stelle zwischendurch etwas gebrannt hat: „Die Gäste haben es locker genommen.“ In der Beurteilung rangieren Küchenleistung, Service und Ambiente um Klassen weiter vorn, so der 46-Jährige, der auch den LaBaracca-Look erdacht hat.

Die generelle Reaktion aufs E-Ordering? „Die Mehrzahl ist davon angetan – wobei Zustimmung und Skepsis quer durch die Generationen gehen!“ Vorsorglich steht ein speziell geschulter Mitarbeiter zwecks E-Menü-Hilfestellung bereit.

Zufriedenheit auch beim italienischen Investor hinter dem Konzept: Wie jetzt offiziell bestätigt wurde, handelt es sich um die von der Familie De Benedetti kontrollierte Industrieholding CIR, eines der größten börsennotierten Unternehmen des Landes. Während Korzilius in München noch um die behördliche Genehmigung für die Außenbestuhlung kämpft, heißt die Devise aus Mailand: Avanti ben presto!

www.labaracca.eu
14.06.2010, MW - Redaktion food-service



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