Facebook Twitter RSS

Artikel drucken food-service Branchennews

Köln/Bonn: Kamps eröffnet Convenience-Konzept KAMPuS

Ab morgen wird der in hellem Grün auftretende C-Store auf der Landseite des Terminal 2 am Köln/Bonner Flughafen ’One Stop-Shopping’ für den zeitknappen Kunden bieten.

„Unser Konzept bietet eine Komplettlösung für die unkomplizierte Verpflegung für unterwegs“, erklärt Jochen Pollotzek, CEO von Kamps. Kampus bietet neben Backwaren, „unserem Herzstück und Markenkern“, Kaffeespezialitäten sowie rund 300 in Regalen und Kühltheken präsentierte Produkte: Snacks, Getränke, verpackte Salate, Obst, Müsli, Suppen und auch Drogerieprodukte. Eigens komponiert und vom eigenen Logistiker geliefert. „Mittelfristig können wir uns auch regionale Angebote vorstellen“, sagt Jens Oliver Meurer, Manager New Business Kampus by Kamps, „aber noch geht es nicht ohne die Klassiker Chips und Schokoriegel.“ Alles funktioniert in Selbstbedienung, auch das Bezahlen kann dank Self Check-out autark erfolgen. „Pro Geschwindigkeit.“ Orientierung geben Sortimentskennzeichnungen mit ’wortwitzigen’ Namen wie ’Brausepause’, ’Erlebnisfrische’ oder ’Fruchtwucht’.

Neben Kamps-Klassikernn sind im Sortiment auch neue Snackprodukte. Foto: Kamps
Neben Kamps-Klassikernn sind im Sortiment auch neue Snackprodukte. Foto: Kamps Vergrößern
Aus der einsehbaren ’Backstube’ mit Gar- und Backvorrichtungen kommen rund 80 verschiedene Produkte, darunter Kamps-Klassiker wie der Fanblock, Wuppi oder das Laugen-Sortiment. Neuschöpfungen sind die „snackigeren“ Frischkäsetaler, Gemüseecke Toscana oder die TexMex-Tasche, die auf Nachfrage schnell erwärmt werden können. Dazu gibt es tageszeitlich wechselnd sechs Menüs. „Mittelfristig rechnen wir mit einer Umsatzverteilung von 60:40 % von Backwaren und C-Store-Sortiment“, so Pollotzek. Konkrete Erlöszahlen will er noch nicht nennen, ist aber überzeugt, dass es funktionieren wird, „die Stärken der Traditionsmarke Kamps – Frische, Qualität und Geschmack – mit den wachsenden Convencience-Bedürfnissen moderner, ergebnisorientierter Kunden zu verknüpfen“.

Kampus biete dem 1982 gegründeten Bäckereiunternehmen die Möglichkeit, „unsere Marke konzeptionell zu erweitern und für neue, jüngere Zielgruppen zu öffnen.“ Denn der Store am Flughafen Köln/Bonn soll nicht der einzige bleiben. „Wir planen weitere standortindividuelle Lösungen“, verrät Meurer. „Nicht nur für große Verkehrsstandorte, das Konzept ist auch in Innenstädten denkbar. Wir denken da durchaus national.“ Hauptzielgruppe am Flughafen sind Pendler, Touristen sowie Flughafen-Mitarbeiter. Dass in Köln auch ein Sitzbereich inkludiert ist – keine Grundsatzentscheidung, sondern Anforderung des Flughafens.

Kamps ist nach eigenen Angaben die bekannteste Bäckereimarke Deutschlands. Zu dem Unternehmen mit Sitz in Schwalmtal am Niederrhein gehören deutschlandweit 460 Filialen, 98% davon werden von Franchisepartnern geführt. Der Gesamtumsatz summiert sich auf 230 Mio. €, der Gastro-Umsatz 2016 lag bei 80 Mio. € (+2,6 % zum Vorjahr). Der Großbäcker gehört seit 2015 mehrheitlich zum französischen Familienkonzern Group Le Duff. 2019 werden Unternehmenssitz und Produktionsstätte nach Erkelenz verlagert.

www.kamps.de


10.10.2017, KS - Redaktion food-service



Weitere Branchennews vom 10.10.2017:



| Newsletter |

Alles, was die Branche bewegt - kompakt und übersichtlich im cafe-future.net Newsletter.
Kostenlos - Dreimal pro Woche.


| Bildergalerien |

| Study-Tours |

Starbuck Schanghai - Roastery opens