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Essen: Café Solo Loft Nr. 2 kurz vor der Eröffnung

Noch vor Monatsende will Konzeptvater Volker Eixler sein zweites Café Solo Loft in Betrieb nehmen. Der Standort: ein ehemaliges Kaufhaus am Essener Kennedyplatz, sprich eine heftig umworbene 1a-Lage mitten in der City.

Rund 650.000 EUR hat Eixler in die Rundumerneuerung der Location investiert, die Gebäudesanierung kostete den Eigentümer etwa 180.000 EUR. Der imposante Raum mit einer Deckenhöhe von 4,50 m wird auf 250 qm knapp 200 Sitzplätze bieten (jeweils 100 für Raucher und Nichtraucher). Draußen gibt es Platz für 350-450 Stühle. Viel Holz und warme Farben intensivieren das Raumerlebnis. Das Foodprofil: Neben Mainstream-Klassikern (z.B. Schnitzel, Salat, Pasta, Fingerfood) gibt es auch Brot- und Kartoffelspezialitäten.

Mit seiner „neuen Perle am Kennedyplatz", wie Eixler sein zweites Loft nennt, will er ehrgeizige 1,7 Mio. EUR (netto) im ersten Geschäftsjahr erlösen. Dass dies zu schaffen sein müsste, legt der Erfolg von Café Solo Loft Nr. 1 nahe. Stapellauf des Pilotbetriebs am Möhnesee war vor einem halben Jahr. Auf mehr als 1.000 qm Gastraum in einem kernsanierten Ex-Ausflugslokal direkt am Staudamm verteilen sich 220 Innenplätze; dazu kommen 400 bediente Außenplätze und 250 mit Selbstbedienung. Auch schön: der 140 qm große Kinderspielplatz für kleine Solo-Piraten. Allein die Wassernähe sorgt für reichlich Frequenz: Nebenan ist ein Tretbootverleih und nur 150 m entfernt liegt ein Schiffsanleger. „Von den 600 Gästen, die dort stündlich ein- und aussteigen, schöpfen wir mindestens 100 ab", so Eixler. Obwohl gerade mal die Hälfte des Geschäftsjahres um ist, hat man bereits die 1-Mio.-EUR-Umsatzmarke geknackt. Mindestens 500.000 EUR sollen in den nächsten sechs Monaten noch dazu kommen, damit die Plangröße von 1,5 Mio. EUR (netto) erreicht wird.

Expansionspläne? „Klar", sagt Eixler, aber langsam soll es vorangehen. Ein Betrieb pro Jahr, gerne auch über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus. Das zweite Café Solo Loft ist der fünfte Eixler-Betrieb. Konzeptstart von Café Solo war 2003 in Essen, es folgten Betriebe in Dorsten und Mühlheim. Neben den drei Café Solos und den beiden Café Solo Lofts hält Eixler noch 50 % am Essener Extrablatt. Was ein Solo zum Loft adelt: vor allem hohe Decken und große Flächen, am liebsten durchwirkt von massiven Säulen, die einen Hallencharakter vermitteln.

http://www.cafe-solo-deutschland.de/index.php/standorte
26.10.2009, HH - Redaktion food-service



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