Facebook Twitter RSS

Artikel drucken food-service Branchennews

Ein Foodtruck für Bayreuth

Imbisswagen, Kaffeebar im Anhänger oder fahrende Würstchenbude – all das gibt es in Deutschland bereits. Aber einen echten Foodtruck? Seit drei Wochen gibt es auch das. Die Bayreuther Neu-Gastronomen Peter Appel und Andrea Übelhack erheben für sich den Anspruch, den ersten Imbiss-Foodtruck Deutschlands ins Rennen geschickt zu haben.
 
Kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember 2011, ging der ‚Swagman’ (australisch für Wanderarbeiter) in Bayreuth an den Start. Das Konzept orientiert sich an den Vorbildern aus den USA und Großbritannien: Auf der eigenen Swagman-Webseite und über Facebook kündigen die fahrenden Gastronomen ihre Route an. Wo es hingeht, liegt in den Händen der Kunden, die ihre Wünsche über ein Webformular kundtun. In der Regel werden in der Mittagszeit zwei bis drei Stationen angefahren.
 
Die Speisekarte allerdings ist nicht rein amerikanisch oder britisch geprägt. Das Hauptgericht im Angebot der Bayreuther heißt Slow Roast (langsam gegartes Hühnchen oder Schweinefleisch) mit ‚Kartoffelstampf’. Dazu gibt es Gemüse und verschiedene Toppings, außerdem Suppen und Salate. Zwischen 4 € und 5 € kosten die Gerichte, die in Pappbechern zur Mitnahme ausgegeben werden. „Für Slow Roast und Kartoffelstampf haben wir uns schließlich entschieden, weil wir wussten, dass wir etwas Einzigartiges anbieten müssen, um die Kundschaft zum Wagen zu locken“, erklärt Appel. „Bei Gulasch oder Geschnetzeltem, worüber wir zuvor nachgedacht haben, wäre die Konkurrenz mit der Metzgertheke zu groß gewesen.“
 
Der Betriebswirt und die Modedesignerin betreten mit dem Swagman auch persönlich Neuland: Vor ihrem Start als Foodtrucker führte das Paar ein Unternehmen in der Textilbranche. Für ihren Swagman haben die beiden Neu-Gastronomen nichtsdestotrotz schon große Pläne. Nach einer mehrmonatigen Testphase in Bayreuth sollen Franchisenehmer gefunden werden, die das Konzept in andere Städte bringen. „Wenn unser Geschäftsmodell in einer kleinen Stadt wie Bayreuth mit 70.000 Einwohnern erfolgreich ist, dann funktioniert es auch anderswo“, ist Appel überzeugt. Und die Bilanz der ersten drei Wochen? „Die Leute finden das Konzept, das Essen und den Wagen toll. Darauf kommt es an.“  

www.swagman.de

10.01.2012, CHO - Redaktion food-service



Weitere Branchennews vom 10.01.2012:



| Newsletter |

Alles, was die Branche bewegt - kompakt und übersichtlich im cafe-future.net Newsletter.
Kostenlos - Dreimal pro Woche.


| Bildergalerien |

| Events |

cafe-future.live