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DISQ: Call a Pizza auf Rang 1 beim Delivery-Test

Call a Pizza geht mit dem Qualitätsurteil ‚gut‘ als Testsieger aus der Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) hervor. Im Auftrag von n-tv wurden vier große Pizza-Lieferdienste untersucht. Insgesamt bewertet das DISQ die Lieferqualität mit ‚gut‘. Allerdings gibt es teilweise lange Wartezeiten und die Temperaturen der gelieferten Pizzen sind häufig zu niedrig.

Call a Pizza schneidet in der Preis- und Angebotsanalyse insgesamt am besten ab. Die gelieferten Pizzen überzeugen im Geschmackstest; auch preislich kann sich der Testsieger mit einem guten Ergebnis profilieren. Zudem erzielt Call a Pizza im Bereich Service positive Resultate, auch aufgrund des besten Internetauftritts der Lieferdienste.

Platz zwei belegt Domino's (inkl. Hallo Pizza), ebenfalls mit dem Qualitätsurteil ‚gut‘. Das Unternehmen bietet den besten Service – auch hinsichtlich der Lieferqualität. Die Mitarbeiter am Telefon beweisen Kompetenz und Produktkenntnis. Ein umfangreiches Mittags- und Dessertangebot sowie Gerichte für Vegetarier und Veganer ergänzen die Produktauswahl.

Smiley's positioniert sich auf Rang drei mit einem guten Gesamtergebnis. Alle Pizzen trafen fast pünktlich zum angekündigten Zeitpunkt ein. Smiley's bietet die größte Produktauswahl mit vielen Speisen, Kindermenüs und mehreren Pizzateig-Varianten.

Pizza Max landet mit dem Qualitätsurteil ‚befriedigend‘ auf Platz vier.

Die Lieferqualität schneidet im Test insgesamt gut ab, hat sich aber im Vergleich zur Vorstudie 2015 verschlechtert. Ein Grund: längere Lieferzeiten von im Schnitt über 40 Min. (2015: gut 36 Min.) – in Einzelfällen beträgt die Wartezeit sogar bis zu anderthalb Stunden.

Ein weiteres Manko ist die Temperatur der Pizzen: Zwei Drittel treffen beim Test nur im warmen Zustand beim Besteller ein; jede sechste Pizza ist bei der Anlieferung sogar schon kalt. Positiv jedoch: In fast allen Tests entspricht die gelieferte Pizza exakt der Bestellung.

Trotz der relativ langen Wartezeiten sind die Vorhersagen ziemlich genau: Die Lieferung weicht im Schnitt nur rund fünf Minuten vom angekündigten Lieferzeitpunkt ab.

Bei Salami-Pizzen liegt die mögliche Ersparnis in den drei untersuchten Metropolen Berlin, Hamburg und München im Schnitt bei über 16 %, bei einer vegetarischen Version sogar bei bis zu 27 %. Sparen lässt sich auch bei Salaten und Getränken: Kunden können gegenüber dem teuersten Lieferdienst im Schnitt fast 30 % sparen. Für den kleinen Hunger sind Pizza-Lieferdienste aber nicht erste Wahl, da der Mindestbestellwerts teils hoch ist – im Einzelfall bis zu 15 €.

Die Messung der Servicequalität erfolgte bei den Unternehmen anhand von 48 Tests der Lieferqualität (Mystery-Shopping) einer ebenso großen Anzahl an verdeckten Telefon-Tests (Mystery-Calls), 50 Prüfungen der Internetauftritte durch Testnutzer sowie fünf Inhaltsanalysen der Websites. Insgesamt flossen so 151 Servicekontakte mit den Pizza-Lieferdiensten in die Auswertung ein. Darüber erfolgte stichtagsbezogen eine umfassende Analyse der Preise verschiedener Standardprodukte, eine Bewertung der Produktauswahl sowie der Qualität der Pizzen (sensorische Tests).

www.disq.de

12.01.2018, IR - Redaktion food-service



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