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Burger King: Auseinandersetzung mit NGG steigert sich

In den Münchner Tagesmedien mit dicken Schlagzeilen: Bei Burger King ist der Streit um Betriebsratswahlen eskaliert. Zwei Mitarbeiter aus dem Wahlvorstand fristlos gekündigt – inklusive Hausverbot. Die Gewerkschaft kündigte an, dagegen per Einstweiliger Verfügung vorgehen zu wollen. Sie wirft dem US-Unternehmen vor, die Wahl zu behindern. Definitiv schlechte Presse!

Dazu die Stellungnahme des Unternehmens: „Zwei Mitarbeiter, die in den kürzlich bestellten Wahlvorstand für den Betriebsrat in München gewählt wurden, haben sich unrechtmäßig Videoaufzeichnungen einer Betriebsversammlung angeeignet. Sie verschafften sich widerrechtlich Zugang zum Tresorraum des Restaurants in der Chiemgaustraße und veranlassten im Namen von Burger King einen Techniker unter einem Vorwand, mehrere Kopien anzufertigen. Einzelne Bilder hieraus wurden ohne Zustimmung von den an der Versammlung beteiligten Personen von der NGG veröffentlicht... Jeder Kündigung ging eine sehr gründliche und intensive Prüfung voraus.“ Es heißt, man habe mehrfach Gelegenheit für persönliche Gespräche geboten, die Chancen wurden nicht wahrgenommen.

Der Ärger um die Münchner Betriebsratswahlen bei Burger King hält nun schon seit Wochen an. Mitarbeiter und NGG erheben massive Vorwürfe gegen das Unternehmen, die Gründung eine Betriebsrats zu verhindern. Das Management der Company wiederum weist die Anschuldigungen als haltlos zurück. Zu einer Wahlversammlung am 21. April im BK-eigenen Restaurant in der Chiemgaustraße waren über 170 der 450 Münchner BK-Mitarbeiter gekommen. München zählt derzeit 18 Restaurants.

Bundesweit gibt es zehn BK-Betriebsräte, die zum Teil für mehrere Units zuständig sind. Bei über 600 Standorten in Deutschland erlöste Burger King 2007 geschätzte 710 Mio. Euro Absatz.

www.burgerking.com
www.ngg.de

14. Mai 2008

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