Food Service Europe & MiddleEast
Cafe-Future.netfoodservicegv-praxis
INTERNATIONAL TRADE JOURNAL FOR THE HOTEL, RESTAURANT AND CATERING INDUSTRY
Facebook Twitter RSS

Artikel drucken Internationale Branchennews

USA: Top-Restaurants spüren wenig von Finanzkrise

Während die Restaurants in den USA das durchmachen, was der Branchenverband National Restaurant Association (NRA) die “herausforderndste Phase seit den frühen Achzigern” nennt, melden die Betreiber von sieben der teuersten Restaurants des Landes weiterhin gute Geschäfte – sogar in zwei der am stärksten von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffenen Städten New York und Las Vegas. Offenbar gehören diese kleinen, berühmten und teuren Konzepte, in denen ein Abendessen für zwei locker über 500 Dollar kostet, zu den Gewinnern der Krise.
 

 
Die (immer noch) Wohlhabenden gehen demnach genauso gerne teuer essen wie vor den Erschütterungen auf dem weltweiten Finanzmarkt. Manche bestellen zweimal die Woche für 450 Dollar Sushi im New Yorker ’Masa’, andere besuchen mehrere Dutzend Male pro Jahr das ’Joel Robuchon’ in Las Vegas. Weiterhin gut gebucht sind 1.500-Dollar-Dinners in der French Laundry im Napa Valley (Kalifornien), ebenso wie private Partys in Chicagos ’Alinea’ (Kostenpunkt: zwischen 25.000 und 50.000 Dollar).
 

 
“Wir haben Gäste, die wirklich zwei Mal pro Woche zu uns kommen”, berichtet Veda Nishikawa, Business Manager im New Yorker Sushi-Tempel Masa Takayama, wo der Festpreis für ein Menü 450 Dollar beträgt – ohne Wein, Steuern und Trinkgeld. „Unser Geschäft hat sich ein bisschen abgekühlt – läuft aber immer noch besser als im Jahr davor.“
 

 
Hudson Riehle, Senior Vice President der NRA resümiert: “Selbst in diesen Zeiten machen hochwertige Betriebe gute Umsätze.“ Masa Takayama plant daher auch bereits die Expansion nach Las Vegas: „Für diejeingen, die viel Geld verdienen, kommt es auf 600 Dollar mehr oder weniger nicht an“, glaubt Nishikawa. Dementsprechend soll das Menü in Las Vegas auch noch mehr kosten als in New York.
 

 
In der Stadt des Glücksspiels gehört das Weiße-Trüffel-Menü im Drei-Sterne-Tempel Joel Robuchon noch immer zu den beliebtesten Offerten – 40 % der Gäste ordern die Kreation. Ebenfalls sehr beliebt: Das 16-gängige Tasting-Menü für 385 Dollar. “Selbst wenn das Vermögen von 100 Mio. Dollar auf 70 Mio. sinkt, heißt das nicht, dass man nicht die gleiche Summe wie früher für ein Abendessen ausgeben kann“, sagt F&B-Director Alex Gaudelet. „Wir haben einen Stammgast, der etwa 30 Mal pro Jahr bei uns isst.“
 

 
Allerdings brauchen auch die exklusivsten Restaurants zurzeit etwas länger, bis sie ihre Reservierungsbücher gefüllt haben – gelegentlich haben sogar Kurzentschlossene eine Chance.
 

 
www.restaurant.org
 
masanyc.org
 
www.joel-robuchon.com
 

 

 

 
Redaktion food-service
 

 
National Restaurant Association, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Masa New York City, Joel Robuchon, French Laundry, Las Vegas
14.01.2009



Weitere Branchennews vom 14.01.2009:

Foodservice-Forum, Hamburg: 'Gewohnte Denkmuster verlassen ...'

L’Osteria: 1. Freestander startet morgen in Augsburg

Le Pain Quotidien: UK-Franchisegesellschaft von Mutterunternehmen zurückgekauft

USA: Comerford bleibt Chefköchin im Weißen Haus

Blog von Chris Muller über Berlin - Restaurant Entrepreneurship and the Future

Krise: 7 Survival-Tipps für Restaurants

| Newsletter |

Alles, was die Branche bewegt - kompakt und übersichtlich im cafe-future.net Newsletter.
Kostenlos - Dreimal pro Woche.

| Newsletter abonnieren |

| Facebook |

| Facebook |
Schon auf Facebook? Jetzt Fan werden!

Die gemeinsame Online-Plattform von gv-praxis, food-service und FoodService Europe & Middle East bringt redaktionelle Kompetenz in die virtuelle Welt: Wir sind ab sofort auch auf Facebook!

www.facebook.com/cafefuture

| Jobs im AHGZ-Stellenmarkt |


| 19.05.2012| HANSA-PARK Freizeit- und Familienpark GmbH & Co.KG in Sierksdorf |

Zentralküchenleiter m/w

| 17.05.2012| McDonald's Deutschland in Bremen |

Mitarbeiter im Restaurant m/w - Teilzeit

| Weitere Stellenangebote |


| Bildergalerien |

| Events |

Deutscher Kongress für Gemeinschaftsverpflegung


| forum b2b |

Transparenz für den Umgang mit Fachmedien schaffen:

Die Website forumb2b präsentiert übersichtlich und praxisnah alle Argumente für Fachmedien als unverzichtbare Informationsquellen und effiziente Werbeträger.

www.forumb2b.de