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USA: Hardee's-Chef wird doch nicht Arbeitsminister

Die amerikanische Gastrobranche hatte seine Ernennung zunächst gefeiert - nun wird Andrew Puzder, CEO der CKE Restaurant Holding, die die Fast-Food-Marken Hardee's und Carl's Jr. betreibt, doch nicht US-Arbeitsminister unter Donald Trump. Als einer der Gründe für seinen Rückzug wird fehlender Rückhalt auch unter republikanischen Senatoren genannt, die ihn als Minister bestätigen müssten. Wie jetzt bekannt wurde, hatte Puzder außerdem eine Haushaltshilfe ohne Aufenthaltserlaubnis beschäftigt und für diese keine Sozialabgaben gezahlt.

Als Chef von CKE Restaurants hatte Puzder gegen einen Mindestlohn und Regulierungen für seine Branche gekämpft. Mitarbeiter der Hardee's und Carl's Jr.-Ketten hatten deshalb gemeinsam mit Gewerkschaften gegen seine Nominierung als Arbeitsminister protestiert. Der Branchenverband NRA äußerte dagegen die Hoffnung, Puzder werden sich in besonderem Maße für die Belange von Restaurants engagieren. 

Für den Fall seiner Bestätigung durch den Senat hatte Puzder angekündigt, seinen Posten bei CKE aufzugeben und seine Beteiligung am Unternehmen sowie an mehr als 200 weiteren Firmen zu verkaufen.

Der Vorwurf, eine Frau ohne Aufenthaltsstatus als Putzhilfe beschäftigt zu haben, sowie Anschuldigungen seiner Ex-Frau, die die Scheidung 1989 unter anderem mit häuslicher Gewalt begründete, kosteten den Manager nun das Vertrauen von bis zu 12 republikanischen Senatoren. Die Vertreter der Demokraten im Senat hatten sich bereits vorher massiv gegen den Kandidaten ausgesprochen.

www.ckr.com




16.02.2017, BS - Redaktion food-service



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