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Starbucks: Wie viel mehr würden Sie für eine Tasse Kaffee bezahlen?

Sobald er nicht mehr CEO ist, will sich Howard Schultz ausschließlich um die Röstereien der Marke kümmern mit dem hochgesteckten Ziel, einmal mehr den Kaffeekonsum in den USA und dem Rest der Welt neu zu definieren.

Unter Kaffeeexperten werden die derzeit auf Hochtouren laufenden Bemühungen mit Argusaugen beobachtet, wie beispielsweise dieser Artikel auf comunicaffe.com zeigt, den wir im Folgenden für unsere Café-Future-Leser zusammenfassen.

Für Schultz‘ Vorhaben entstehen derzeit an den Hotspots dieser Welt Starbucks-Röstereien – Café Future berichtete. Dabei liegt die Frage nahe: Wie viele Leute werden bereit sein, noch mehr für einen Kaffee zu bezahlen, wo doch schon jetzt versierte Schnäppchenjäger bei den Starbucks-Preisen japsen.

Diese sind sicher auch nicht die Zielgruppe von Schultz, der davon überzeugt ist, dass es einen Markt gibt, auf dem Kaffee wie Wein oder Whiskey wertgeschätzt und gekauft wird. Die ersten Bohnen im Barriquefass ausgereift sind auch bereits zu haben. “Exploring the potential of coffee and marrying nontraditional experiences and techniques together is something we’re experimenting with daily,” said research and development team member Duane Thompson in a press release. “We start with the bean first and go from there.” Die erste so behandelte Bohne, die Starbucks Reserve Whiskey Barrel Aged Sulawesi, wird für einen begrenzten Zeit in zwei Getränken in den amerikanischen Starbucks-Röstereien erhältlich sein – für etwa 10$ der 8-Ounce-Becher. Zum Vergleich: Ein 12-Ounce-Becher eines normalen Cold Brew kostet knapp ein Drittel.

In der momentan noch recht kleinen Anzahl von Röstereien sind sehr wohl Kaffee-Begeisterte zu sehen, die für ein besonderes Kaffeeerlebnis solche Preise gerne zahlen. Aber auch für sie gehört der Besuch einer Rösterei nicht zum Alltag, wo die Geldbörse gewöhnlich etwas fester zu ist. Deshalb ist genau das auch die Herausforderung: Kann Starbucks ein funktionierendes Modell für die geplanten gut 1.000 Röstereien weltweit entwerfen? Die Anfänge in Seattle sind mit einem 24 %igen Umsatzwachstum in 2016 und viermal so hohen Durchschnittsbon wie an Standard-Starbucks vielversprechend

Es ist aber ein riesiger Sprung von einer Location, an der teurer Kaffee verkauft wird zu mehreren bis hin zu tausenden. Nicht alles, was Starbucks anfasst, wird zu Gold – hier sind die Stichworte 'Stand-alone der Saftmarke Evolution', 'Fizzio Sodas' und 'Alcohol at night' zu nennen. Aber Schultz hat es schließlich schon einmal geschafft, als sich niemand vorstellen konnte, dass Amerikaner drei, vier oder sogar mehr Dollar für eine Tasse Kaffee ausgeben würden. Aber jetzt die Latte noch einmal hochzuschrauben, könnte eine noch größere Herausforderung sein.

www.starbucks.com


20.03.2017, DD - Redaktion food-service



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