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Gourmet-Werkstatt: Uniklinikum Aachen denkt an Kooperation

Titus Kinzler (l.) und Robert Roesch (r.) mit Ulrich Fleitmann (Uniklinikum Aachen) 

Titus Kinzler (l.) und Robert Roesch (r.) mit Ulrich Fleitmann (Uniklinikum Aachen)

Das Uniklinikum Aachen besuchte kürzlich die Gourmet-Werkstatt Rhein-Main Wetterau in Bad Nauheim. Aufgrund von umfangreichen Umbaumaßnahmen sucht das Uniklinikum zur Zeit einen Partner für die Speisenversorgung von Patienten und Mitarbeitern. Konkret geht es um 430.000 Beköstigungstagen pro Jahr.
 

 
„Sollte die Gourmet-Werkstatt das Klinikum Aachen als Kunden gewinnen können, wäre dies ein enormer Erfolg für das Unternehmen und eine große Bestätigung für unser Konzept“, kommentiert Titus Kinzler, Geschäftsführer der Gourmet-Werkstatt Rhein-Main Wetterau, den Besuch von Ulrich Fleitmann, Verwaltungsdirektor des Betriebscenters am Klinikum Aachen.
 

 
Die Gourmet-Werkstatt, ein Gemeinschaftsprojekt des GZW und des Klinikums Offenbach, hat erst Anfang September dieses Jahres den Betrieb aufgenommen und produziert aktuell rund 4.500 Mahlzeiten im Cook- & Chill-Verfahren. Robert Roesch, zweiter Geschäftsführer der Gourmet-Werkstatt: „Mit einem Volumen von 430.000 Beköstigungstagen pro Jahr stellt das Klinikum Aachen einen außerordentlich interessanten Geschäftspartner für uns dar.“ Neben der Gourmet-Werkstatt selbst, würden auch Stadt und Region von einer Zusammenarbeit dieser Größenordnung profitieren.
 

 
Als Grund dafür, dass sich das Klinikum derzeit nach einem Partner für die Speisenversorgung von Patienten und Mitarbeitern umsieht, nennt Fleitmann die umfangreichen Umbaumaßnahmen, die im Juni 2008 begonnen haben. Weil der Klinikbetrieb weitgehend ohne Einschränkungen weiterlaufen soll, kämpfen die Aachener derzeit mit Platzproblemen. Abhilfe könnte eine alternative Speisenversorgung durch die Gourmet-Werkstatt schaffen.
 

 
Während des Besichtigungstermins in der Gourmet-Werkstatt konnte sich Fleitmann von deren Leistungsfähigkeit überzeugen. Für ihn spielt neben der Logistik und den Kosten vor allem die Qualität des Essens eine Rolle. Die sieht Kinzler, trotz der Entfernung zwischen beiden Standorten, nicht gefährdet: „Dadurch, dass wir unsere Speisen mit dem Cook- & Chill-Verfahren zubereiten, bleibt vom Zeitpunkt der Produktion bis zum Verzehr ein Zeitfenster von 72 Stunden, ohne dass die Qualität beeinträchtigt wird.“
 

 
www.gourmet-werkstatt.de
 

 

 

 
Redaktion gv-praxis
 

 
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02.12.2008

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