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New York: legendäres Diner schließt für immer
Nach 23 Jahren schließt das legendäre Diner ’Florent’ im New Yorker Meatpacking District. Der Szenetreff – zweites ’Wohnzimmer’ für zahlreiche Prominente, Gourmets und Underdogs – kapituliert vor rasant gestiegenen Mieten.
Betreiber Florent Morellet hatte die Mischformel aus Bistro, Coffeeshop und Lunch-Destination einst zum Mekka für Nachtschwärmer, Stars und Außenseiter gemacht, mit einer Speisekarte, die ebenso bunt gemischt war wie das Publikum: Steak, Lachs, Thunfisch, Spiegeleier, Omelettes, Muscheln, Gazpacho, Sandwiches, Burger, Chicken, Nudelsalat, Mousse und Rhabarberkompott mit Walnüssen. Und das alles zu Preisen, die sich jeder leisten konnte.
Die monatliche Miete, die Morellet für die äußerlich unscheinbare Location zahlte, soll anfangs bei 1.350 Dollar gelegen haben, schließlich waren es 6.000 Dollar. Jetzt berechnete der Vermieter, der New Yorker Immobilienkonzern Lansco, den Wert des Gebäudes auf eine halbe Million Dollar im Jahr - 41.670 Dollar im Monat.
Zum Finale steigt am Sonntag im Florent noch einmal eine Riesenparty. Morellet – eine Ikone der New Yorker Schwulenszene – hat angekündigt, in seinem Lieblingskostüm als Marie Antoinette zu erscheinen.
Wer ein Andenken an das ’Florent’ sein Eigen nennen möchte, kann derzeit Poster, Lampen und Fotos auf eBay ersteigern.
www.restaurantflorent.com
26.06.2008
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