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CMA/ZMP Studie: Ernährung 2007 - die Zukunftstrends

Die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) und die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) zeigen in der aktuellen „Trendstudie Food“ gegenwärtige Ernährungsentwicklungen und deren Zukunftsfähigkeit auf.
 

 
Einer der großen Trends heißt „Chilled Food“. Die hochqualitativen, begrenzt haltbaren Produkte aus dem Kühlregal, die keine Konservierungs- oder Aromastoffe enthalten, werden bei den Verbrauchern zunehmend beliebter. Ob gekühlte Frischteige, Pasta wie hausgemacht, Blattsalate fix und fertig geputzt oder Komplettmenüs. Die gelungene Verknüpfung von Frische und unkomplizierter Zubereitung macht laut CMA und ZMP das Erfolgsgeheimnis des Lebensmitteltrends Chilled Food aus. Obwohl Chilled Food hierzulande erst Ende der 90er Jahre auf den Markt kam, zählt die gekühlte Frische inzwischen zu den wachstumsstärksten Bereichen im deutschen Lebensmittelhandel. Fazit: Chilled Food gehört die Zukunft. Und wie Umfragen belegen, sind viele Verbraucher bereit, die Kombination aus Lebensqualität und Zeitersparnis entsprechend zu honorieren.
 

 
Auch „Regional Food“ zählt zu den Trends, die unsere Lebensmittellandschaft prägen. Ob Einkauf direkt beim Bauern oder auf dem Wochenmarkt - bei Regional Food handelt es sich laut CMA und ZMP in erster Linie um einen Konsumententrend, der als Rückbesinnung auf Bewährtes und Vertrautes gewertet werden kann. Fest steht: Der Wunsch vieler Verbraucher nach Lebensmitteln mit spezifischer regionaler Herkunft hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Ein Motor des Trends ist der Wunsch der Verbraucher nach Transparenz und Sicherheit in der Lebensmittelerzeugung. Produkte aus der eigenen Region dienen hier als Qualitätsgarant und sind einfach ein Stück Heimat.
 

 
Während anfangs eher ökologisch orientierte Käufer bei Bio-Food zugriffen, zählen heute ebenso die Ernährungs- und Gesundheitsbewussten zu den festen Käufern. Längst hat sich Bio aus seinem Nischendasein herausgelöst und sich als Trend etabliert. Während Bio-Produkte früher fast ausschließlich über Bauernhöfe und Märkte zu bekommen waren, sind sie heute auch in Supermärkten oder bei Discountern zu haben. Ähnlich wie beim Trend Regional Food fördert der Wunsch nach Transparenz, aber auch zunehmendes Gesundheitsbewusstsein und Globalisierung den Bio-Trend.
 

 
Die Studie zeigt außerdem: Essen außer Haus wird auch in Zukunft ein Wachstumsmarkt bleiben. Und das hat mehrere Gründe. In einer Gesellschaft mit mehr und mehr Singles dienen Besuche von Restaurants & Co. auch dem geselligen Zusammensein mit Freunden und Bekannten. Mit dem Schwinden der Kochkenntnisse wächst der Wunsch nach einer richtigen Mahlzeit. Nicht zu vergessen: der Anspruch an Neues und Ungewohntes. Erlebnis-Gastronomie, Ethnic beziehungsweise Exotic Food - was hier zählt, sind Spannung, der Reiz des Unbekannten und vielleicht ein bisschen Fernweh.
 

 
Auch Convenience Food befindet sich im Aufwind. Unter diesem Begriff sind alle Produkte zu verstehen, die das Küchenleben leichter machen, angefangen von der Tiefkühlpizza über Fertiggerichte bis hin zu verzehrfertigen Eintöpfen und Suppen. Laut CMA und ZMP konnte sich kein Ernährungstrend in unserer Gesellschaft so nachhaltig und reichweitenstark verankern. Und das ist kein Wunder: Dieser Megatrend erfährt eine ständige Neubelebung durch Kombination mit anderen Ernährungstrends wie Bio oder Chilled Food. Flexible Arbeitszeiten, lange Pendlerzeiten oder demographische Faktoren, nahezu alle gesellschaftlichen Lebensbereiche beflügeln den Trend zu Convenience Food.
Weitere Infos unter www.cma.de

20.12.2006

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