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Starbucks: Schultz verkündet Zukunftsstrategie
„Starbucks wird in diesem Umfeld nicht nur überleben, sondern wir werden Erfolg haben – das verspreche ich Euch,“ mit diesen Worten beschwor Starbucks Gründer und CEO Howard Schultz per Webcast die Aktionäre des US-amerikanischen Coffeeshop-Pioniers beim jährlichen Shareholder Meeting am vergangenen Mittwoch.Die Gesellschafter hatte in den letzten Monaten der Rückgang des Aktienkurses um 36 Prozent stark getroffen, die Umsätze auf vergleichbaren Flächen fielen im 1. Quartal des Fiskaljahres, das Ende Dezember endete, um 10 Prozent. Nichtsdestotrotz zeigte sich Schultz optimistisch: Das Unternehmen sei trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Situation profitabel und habe eine starke Bilanz vorzuweisen.
Nun gelte es unter anderem, jenen Mythos zu vertreiben mit dem es dem Wettbewerb gelungen sei, am Markt Fuß zu fassen: nämlich dass alle Starbucks Getränke überteuert seien. „Unsere Gäste wollen Qualität zu guten Preisen (value and quality) und genau das erhalten sie von uns in einer Art und Weise die ihnen etwas bedeutet und die zugleich authentisch für Starbucks ist,“ so Schultz. Neben Kombi-Paketen (Latte oder Filterkaffee plus ein Foodprodukt) erwähnte er in diesem Zusammenhang das bereits Anfang März eingeführte umstrittene Instant-Kaffee-Angebot, das bereits für 1 Dollar pro Tasse erhältlich ist.
Diese Initiative ist Teil der folgenden zweigleisigen Zukunftsstrategie, die Vizepräsident Troy Alstead während des Meetings vorstellte.
In existierenden Stores will Starbucks die Gewinne durch folgende Maßnahmen erhöhen:
- Die Kostenstruktur des Unternehmens soll der aktuellen Business Strategie angepasst werden. Vorgesehen sind Einschnitte bei den strukturellen Ausgaben in Höhe von 500 Mio. Dollar im Fiskaljahr 2009.
- Verbesserung operativer Effizienz und Investitionen in Technologien.
- Auf die Bedürfnisse der Gäste hinsichtlich preiswerter Qualität eingehen.
- Investieren in Mittel und Training für Store Manager.
- Eintritt in den 17 Mrd-Dollar starken Instant-Kaffee-Markt mit der eigenen Marke Starbucks Via Ready Brew.
- Ausbau der Consumer Products, Lizenzstores und Foodservice Kanäle.
- Fokus auf diszipliniertes globales Storewachstum in Schlüsselmärkten.
www.starbucks.com
Redaktion food-service
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19.03.2009
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