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USA: Demonstrationen gegen Starbucks-Schließungen

In den USA formiert sich Widerstand gegen die angekündigte Schließung von 600 Starbucks-Stores. Auf der Webseite saveourstarbucks.com können sich Kaffee-Fans, die ihre Lieblingsfiliale bedroht sehen, äußern und ihren Gefühlen Luft machen. Da heißt es zum Beispiel: „Wir müssen diesen Wahnsinn stoppen: Menschen verlieren ihre Arbeit. Starbucks war immer ein verantwortungsbewusster Teil der Nachbarschaft. Es ist Zeit für eine Kampagne, um unseren Starbucks zu retten.“ Die Bewohner der M-Street in Dallas gingen bereits demonstrierend auf die Straße und kündigen an, mehr als 90 Briefe an Howard Schultz zu schicken nebst einer Petition mit fast 300 Unterschriften – „Es geht um unseren ’Third Place’: Das ist unser SOS – Save our Starbucks!“
(www.savelowergreenvillestarbucks.com).
Auf Saveourstarbucks.com sind ebenfalls zahlreiche Online-Petitionen verlinkt, in denen sich die Freunde eines bedrohten Coffee Houses für einen Erhalt ihrer Lieblings-Location einsetzen können.

Das Starbucks-Management zeigte sich von der Welle der Sympathie überrascht – bislang hatte man eher mit gegenteiligen Emotionen zu kämpfen, wenn irgendwo in den USA ein Coffee House eröffnet werden sollte, da viele Anwohner fürchten, der Marktführer werden das lokale Flair des Viertels zerstören. Man überlege noch, wie man auf die Proteste reagieren solle, hieß es.

www.starbucks.com

23. Juli 2008

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