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New York: Restaurantketten müssen Kalorienangaben machen

New Yorker Restaurantketten mit US-weit mehr als 15 Betrieben müssen ab sofort auf Menuboards, anderen Menus und Verpackungen angeben, wie viele Kalorien ihre Produkte zählen. Dabei muss die Schriftgröße mit der Namens- oder Preisangabe identisch sein. Das hat der Federal States District Court in Manhatten entschieden. Das Berufungsverfahren der New York State Restaurant Association blieb erfolglos.

Den Anstoß zu diesem Schritt hatte das New York City Gesundheitsministerium bereits 2006 gegeben - zusammen mit dem Vorschlag eines Transfettverbots, das bereits im Juli 2007 umgesetzt wurde. Bürgermeister Michael Bloomberg unterstützt die Initiative hin zu umfassender Verbraucherinformation im Kampf gegen Übergewicht.

Das neue Gesetz betrifft etwa 2.000, also über 10 Prozent der rund 23.000 Restaurants in New York. Einige Ketten, darunter Starbucks, Subway und Chipotle hatten bereits im Vorfeld der aktuellen Entscheidung Kalorienangaben eingeführt.

New York zählt mehr Restaurants pro Straße als irgend ein anderer Ort in Amerika und gilt als Benchmark für Entwicklungen in der Gastrobranche. Es bleibt abzuwarten, ob die Kalorien-Vorschrift, ähnlich wie zuvor das Transfett-Verbot, auch in anderen Städten und US-Bundesstaaten Einzug hält.

www.nyc.gov

19. Mai 2008

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