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Schweden: Max kommuniziert Klimawerte
Die schwedische Fast Food-Kette Max kommuniziert ab sofort in allen ihren Restaurants die Klima-Belastung, die bei der Herstellung der Produkte und ihrer Verpackung entsteht. „Damit ermöglichen wir es unseren Kunden, bei der Wahl ihrer Speisen auch den Umweltschutz zu berücksichtigen“, erklärt Max-CEO Richard Bergfors. „Gleichzeitig werden wir den durch unser Geschäft verursachten Treibhausgas-Ausstoß kompensieren, indem wir ein Aufforstungsprojekt in Afrika unterstützen. Die Aktionen sind Teil unserer langfristig angelegten Politik, unser Business effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.“
Die Einflüsse jedes Max-Gerichts auf das Klima wurden von ’The Natural Step’ analysiert. Die NGO hilft Unternehmen dabei, mehr Umweltverantwortung zu übernehmen. 70 % der durch Max verursachten Belastung rührt demnach vom Rindfleisch her – Rinder gelten wegen ihrer Produktion des Treibhausgases Methan als ein wichtiger Faktor für die Erderwärmung. Klimaforscher stufen es in seiner klimaschädigenden Wirkung als 21 Mal so stark ein wie CO2. „Wir haben erkannt, dass wir Teil des Problems sind, jetzt wollen wir auch Teil der Lösung sein“, so Bergfors.
„Dadurch, dass wir die Treibhausgas-Werte angeben, zeigen wir unseren Kunden das Gesamtbild der Effekte, die unser essen auf die Umwelt hat“, sagt Bergfors. „Unser Ziel ist es, mit dieser und anderen Initiativen die Umweltbelastung durch unsere Restaurants signifikant zu senken.“ Dazu leisten ebenfalls die kürzlich durchgeführte Umstellung auf 100 % Windenergie für die zurzeit 64 Max-Restaurants in Schweden sowie die ausschließliche Verwendung schwedischen Rind- und Geflügelfleischs zur Minimierung der Transportwege ihren Beitrag. Mit dem Pflanzen der Bäume zum Ausgleich des kompletten durch Max verursachten Jahresausstoßes von Klimagasen soll noch in diesem Jahr begonnen werden.
www.max.se
8. Mai 2008
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